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Initiativen

Der Frauenkulturpreis muss erhalten bleiben -

12.12.2017.- und zwar mindestens in der bisherigen Form! Dies fordert unser Antrag zur kommenden Sitzung des LVR-Landschaftsausschusses. Der LVR-Frauenkulturpreis wurde auf unsere Initiative hin 2014 ins Leben gerufen und bisher zweimal vergeben. Ziel ist es, angesichts der immer noch herrschenden strukturellen Benachteiligung von Frauen im Kunstbetrieb das künstlerische Schaffen von Frauen zu fördern. Der Preis ist dotiert mit 5000.- Euro und mit einer Ausstellung in einem der LVR-Museen verbunden. Im Rahmen einer von der großen Koalition geforderten Neuausrichtung sämtlicher Preise und Ehrungen des LVR schlug die Verwaltung vor, den Frauenkulturpreis zu streichen. Nun rücken SPD und CDU von der völligen Streichung zwar ab, wollen die Dotierung aber auf 1000.- Euro eindampfen und von einer Ausstellung ist auch keine Rede mehr. Damit wird der Grundgedanke des Frauenkulturpreises - die Möglichkeit der öffentlichen Präsentation und eine spürbare Unterstützung - natürlich ausgehöhlt bis zur Unkenntlichkeit.

Die Umsetzung dieses Vorhaben wäre nicht nur ein frauenpoltisches, sondern auch ein kulturpolitisches Armutszeugnis für den LVR. Wir wollen den Frauenkulturpreis mindestens in der bisherigen Form erhalten und haben dazu einen Antrag eingebracht, der sich auch mit den anderen Preisen und Ehrungen des LVR beschäftigt.

Zum Antrag

Rede des Fraktionsvorsitzenden Johannes Bortlisz-Dickhoff zum Nachtragshaushalt 2017 des LVR

15. Dezember 2017.- Es ist selbstverständlich, dass ein Umlageverband die von seinen Mitgliedern eingezahlten Beiträge zurückgibt, wenn er das Geld nicht benötigt. Deshalb hatten wir bereits im Januar 2016 einen Nachtragshaushalt mit einer moderaten Umlagesenkung von 0, 25 Prozentpunkten gefordert. Der weitere Verlauf des Haushaltsjahres 2016, das mit einem ungeplanten Überschuss von 168 Millionen Euro abschloss, hat uns Recht gegeben.

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